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Ghana | Tourismus und Politik

Ghana - Tourismus und PolitikGhana | Tourismus und Politik

Nachdem Ghana erstmals eine demokratische Verfassung erhielt, wurde im Jahre 1993 auch das Ministerium für Tourismus gegründet. Hier sollen die touristischen Aktivitäten und Potenziale des Landes gefördert und koordiniert werden. 2003 wurden die Aufgaben des Ministeriums erweitert und dadurch die Modernisierung der Hauptstadt Accra vorangetrieben.

Ghana verfolgt die Vision, das Pro-Kopf-Einkommen bis zum Jahre 2015 auf 1.000 USD zu steigern, um dadurch einen wirtschaftlichen Wohlstand und Beschäftigung zu schaffen sowie die Armutsbekämpfung effektiv voranzubringen. Der Tourismus soll dabei eine entscheidende Rolle spielen und eine Stütze zur Verwirklichung dieses Ziel sein. Zu den Aufgaben des Ministeriums gehört beispielsweise die Förderung des Bewusstseins in Ghana von den Vorteilen des Tourismus oder die Qualitätssicherung in den Restaurants und öffentlichen Bereichen, indem die Hygiene und Sanitären Bedingungen kontrolliert werden. Darüber hinaus werden Lizenzen für Tour-Veranstalter, Reisebüros, Mietwagenbetriebe und weiteren Einrichtungen vergeben. Auf die Erhaltung der Umwelt legt das Ministerium für Tourismus besonders großen Wert. Daher sind sie auch an dem Bau der Infrastruktur beteiligt und entscheiden bei Modellversuchen ghanaischer und ausländischer Investoren mit. Das Hauptziel hat Ghana jedoch bereits im jahre 1996 definiert. Damals wurde der Integrated National Tourism Developement Plan ins Leben gerufen und auf 15 Jahre angesetzt. Der Plan beinhaltet die Steigerung der Touristenzahl auf über 1 Mio.

Mole Nationalpark - GhanaBei den Besuchern sind vor allem die traditionellen Festivals, Wildtierreservate sowie die Strände der Atlantikküste beliebt. Bei letzterem befinden sich auch die historischen Forts, die aus dem Handel mit den Europäern entstanden sind. Hier sind auch zahlreiche Hotelanlagen entstanden und bieten insgesamt rund 10.000 Betten an. Im Norden des Landes werden die Wildtierreservate häufig besucht. In der Upper West Region befindet sich beispielsweise das Reservat Gbele. Es wurde 1975 gegründet und wird durch den Kulpawn Fluss geteilt. Das Gebiet beherbergt neben Löwen, Leoparden, Elefanten auch Büffel, Wasserböcke und weitere Wildtiere. Der Gbele bietet den Besuchern somit alle typischen Tierarten für Afrika.

Eine ähnlich hohe Anzahl an Tierarten hat auch der Mole Nationalpark, der sich ebenfalls im Norden des Landes in der Northern Region befindet. Hier wurden bislang 93 Tierarten gezählt. Darunter sind mehrere Affenarten, Amphibien, einige Elefanten und insgesamt 33 Reptilienarten. Bemerkenswert sind hier auch die rund 300 verschiedenen Vogelarten im Park, die sich zu 50% aus Zugvögeln zusammensetzen.

 


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