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Ghana | Küche und Kunst

Ghana - KücheGhana | Küche und Kunst

Die Ghanaische Kunst entwickelte sich unter afrikanischen, arabischen und europäischen Einflüssen. Das traditionelle Fertigen von Kunsthandwerken diente zunächst ausschließlich dem praktischen Zweck. Mittlerweile wird ein großer Teil auf den Märkten für Touristen hergestellt. Dabei findet man überwiegend Billigprodukte, die mit der Tradition wenig zu tun. Eines der ältesten Handwerke in Ghana ist die Herstellung von Keramikwaren in unterschiedlichsten Formen. Bekannt sind aber auch der Schmuck aus Metall, Stickereien sowie die kunstvoll verzierten Kente-Stoffe. Diese werden überwiegend von den Angehörigen der Ewe und der Akanvölker hergestellt und wurden in frühen Zeiten ausschließlich von Königen getragen. Die feinen Tücher werden meist mit Tier- und Pflanzen- sowie geometrischen Motiven verziert. Kunst aus GhanaDabei werden häufig Vögel, Fische, Sonnenuntergänge und Regenbögen dargestellt. Die geometrischen Muster haben meistens auch eine Bedeutung. Die Kyeretwie Form beispielsweise symbolisiert einen Löwenfänger und Abusua ye dom steht für das Sprichwort „Die große Familie ist eine Macht“.

Die Küche in Ghana wird weitestgehend von den Frauen dominiert. Bei den Zutaten gibt es unter den Völkern gewisse Unterschiede. Dies hängt vor allem vom Umfeld ab. In Zentralghana sowie im Südosten wird beispielsweise der Volta See und die nahe liegenden Gewässer zum Anbau von Gemüse oder zum Fischfang genutzt. Charakteristisch für das Land sind die verschiedenen Knollenfrüchte wie Taro, Maniok, Yams und Süßkartoffeln. Zu fast jeder Mahlzeit werden gerne Tomaten, Zwiebeln und Pfefferschoten verwendet. Häufig werden auch Auberginen, Avocados, Spinat, Karotten und Okra, das in Deutschland auch Eibisch-Gemüse genannt wird, als Zutaten genutzt. Die Kochbananen in Ghana sind in Europa eher unbekannt. Nationalgericht Fufu in GhanaDiese sind in rohem Zustand ungenießbar und werden wie auch die Knollenfrüchte und Salzkartoffeln im Wasser gekocht. Bemerkenswert für Ghana sind die zahlreichen Sorten an Südfrüchten. Das tropische Land ist nämlich ein idealer Platz für das Anbauen von Ananas, Melonen, Kokos- und Cashewnüssen sowie Zitronen, Apfelsinen und vielen weiteren Südfrüchten.

Das Nationalgericht in Ghana ist Fufu und wird meist als Beilage vieler Gerichte genutzt. Dabei handelt es sich um einen festen Brei, das traditionell aus grünen Kochbananen und Maniok hergestellt wird. Die Zutaten werden etwa 15 Minuten gekocht und anschließend zerstampft oder in einem Mixer püriert. Anschließend serviert man den Fufu in Klößen geformt mit einer Suppe oder einer Sauce. Es ist eine Herausforderung, den Fufu zu kauen, denn er ist sehr klebrig. Daher schluckt man ihn üblicherweise im Ganzen einfach runter.

 


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